Segeln
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Meilenbuch

Schiffe auf See führen seit Jahrhunderten Logbücher. Mit ihrer Hilfe lassen sich Reisen detailliert nachvollziehen und Unwetter rekonstruieren. Auch heute sind sie selbst auf Sportbooten vorgeschrieben. Aber was sollte da wie aufgeführt werden?

Der Gesetzgeber hat keine großen Ansprüche. Alles, was „für die Sicherheit in der Seefahrt einschließlich des Umweltschutzes auf See und des Arbeitsschutzes von besonderer Bedeutung“ ist, muss eingetragen werden. Darunter fallen Unfälle. Wenn Technik kaputtgeht, muss dies vermerkt werden, damit der Schaden behoben werden kann oder zumindest der nächste Skipper bescheid weiß.

Die Logbücher dienen der rechtlichen Absicherung, der Planung und Organisation, für sportliche Ziele wie den Sportküstenschifferschein und natürlich als Erinnerung. Angegeben werden Wind und Wetter, Stempel von Häfen, Beginn und Ende der Wachen, Orte, gefahrene Strecke (unter Segel und Motor), was unterwegs passiert, Besonderheiten bei Charter, Defekte, Zeit der Reffs bis hin zu Einkaufslisten. Für die Crew dienen sie außerdem als Meilennachweis, deshalb sollte die Funktion an Bord eingetragen werden: Wachführer, Deckshand, Rudergänger, Navigator oder Festmacher.

Grobe Angaben finden sich im §6 Schiffsicherheitsgesetz und im Merkblatt über die Verpflichtungen der Sportschifffahrt im Hinblick auf Seetagebücher bei ELWIS.

Zur Dokumentation meiner Fahrten entschied ich mich, einen Ordner in A5 anzulegen. Es wird ein Blatt für den ganzen Törn und pro Tag ein Tagesbericht eingeheftet.

Download

Die A4-Seite mit beiden Blättern zum Ausschneiden gibt es fertig als PDF. Außerdem zweimal das Tagesblatt nebeneinander.

Rohdaten für Inkscape gibt es hier und hier. Der Font ist die Archive Garamond Standard Regular die auch hier auf der Webseite eingesetzt wird.

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