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Fernsehproduktion im Selbstversuch

Was passiert eigentlich, wenn man für eine TV-Dokumentation O-Töne von Zeitzeugen dreht, aber keine Erfahrung mit Film und Medien hat? Nicole und Helena probierten es aus. Ich war als Kameramann dabei. Ob sich ein paar Clips eignen gesendet zu werden, wird sich zeigen. Es geht um die Gastarbeiter der DDR in den 80er Jahren. Sie wurden möglicherweise als billige Arbeitskräfte ausgenutzt und waren nach dem Fall der Mauer auch noch die größten Verlierer. Unser Interviewpartner Osmani Ventura aus Kuba hatte ganz andere Erlebnisse. Hier ein Ausschnitt des Materials unter CC-BY-SA:

Model-Kartei UserScript

Die kommerzielle Community für Fotografen und Models namens Model-Kartei bereitet gerade einen Relaunch vor. An die Stelle der unbedienbar vollgestopften Version 3 tritt eine schlichte Version 4, der es allerdings an elementaren Funktionen fehlt. Aber noch ist der Beta-Test, und man kann hoffen. Zu den Mängeln gehört eine Bildergalerie, in der man auf Monitoren unter 24 Zoll kaum ein Foto vollständig sehen kann. Das UserScript ist für PowerUser, die V4 schon benutzen und soll im Laufe der Zeit erweitert werden, so dass es nach dem offiziellen Wechsel von V3 auf V4 einige nützliche Erweiterungen bereithält. Momentan handelt es sich um ein sehr frühes Stadium. Es funktioniert nur auf v4.model-kartei.de. Die Lizenz ist CC-BY-SA. Funktionen von Version 0.3 Fast alle Funktionen konfigurierbar Skalierung der Bilder auf Bildschirmgröße Automatisches Scrollen zum Bild Minimierung der Ränder um die Thumbnails der Sedcards, damit mehr Bilder auf einmal zu sehen sind Das Kleingedruckte am unteren Rand entfernen Texte auf der Navigation oben rechts anbringen Installation für Firefox Greasemonkey installieren Model-Kartei UserScript installieren Vor einem Update muss das alte UserScript unter …

Berlin Fashion Week 2012

Die Welt ist schlecht, niemand versteht sie oder könnte sie retten. Daran werden wir nichts ausrichten und sollten wenigstens schöne Klamotten kaufen. Das erzählte Michael Michalsky auf der Berlin Fashion Week. Und: Er hätte viele Schwarze in seinen Shows, weil Weltoffenheit für ihn ein großes Thema sei. So nach dem Motto: Mir ist alles egal, aber so lange sich Diskriminierung fürs Image ausschlachten lässt, hole ich mir die Neger auf den Laufsteg. Neben solchen Epic Fails gab es wie immer eine Menge zu bestaunen, zu bewundern sowie zu kopfschütteln. Ich legte einen Marathon hin und klapperte am Freitag von 11 bis 18 Uhr acht Messen ab. Im Green Showroom des Hotel Adlon zeigte Kasa Hass wunderbar ausgefallene Klamotten aus synthetischen Ökomaterialien. Bunt, glitzernd, ein Hauch von Sportlichkeit. Auf der gigantischen Premium warb das Ökolabel Blondes make better T-Shirts unweit von Michalsky. Die abartig witzigen Klamotten wurden seltsam präsentiert: Auf einem kleinen, unscheinbaren Tischchen lagen zusammengeknüllt die T-Shirts und Tank-Tops. Das regte definitiv zum Entdecken und Anfassen an. Zum Schluss war ich noch Mareike von Format …

Boulevard der Stars für Wikipedia

Beim laufenden Wettbewerb Wikilove Monuments rechnete ich mir keine großen Chancen aus, dass ich von irgend einem Monument ein herausragendes Foto schießen könnte, um zu gewinnen. Also lud ich Bilder vom schicken Fernsehturm von Barcelona hoch in der Hoffnung, damit in der Wertung der aktivsten Fotografen die Führung übernehmen zu können. Leider lag ich mit meinen 2 (zwei!) Fotos um eine fünfstellige Zahl unter der Bestmarke. Bei den Monumenten war also kein Blumentopf zu holen, und ich konzentrierte mich auf Events. Das berliner Fototeam der Wikipedia erklärte mir noch, ich sollte die Sterne auf dem Boulevard der Stars unverzerrt, vollständig, ohne Beiwerk, vollformatig aufnehmen. Und so begann ich, enzyklopädisch steril die Oscarpreisträgerin Louise Rainer beim Durchschneiden des Goldenen Bandes mit Klaus Wowereit aufzunehmen. Allerdings wollte ich eigentlich auch die Stimmung und die Veranstaltung transportieren, und so fotografierte ich Martina Gedeck von oben, hier Til Schweiger von hinten, dort Loriots Stern nur zur Hälfte (siehe auch Spiegel Online). Für den Artikel von Maren Gilzer habe ich die Schauspielerin zusammen mit ihrem Mann fotografiert. Mich freut, dass …

Nicht schon wieder ein Imagevideo!

Anfangs, als man noch mit Flash gearbeitet hat, gefielen mir Imagevideos. Da hat sich etwas bewegt, da wurden Emotionen transportiert. Schnelle Schnitte, fetzige Musik und eine gute Portion Effekte waren schön anzugucken. Zurück blieb leider immer öfter das Gefühl, eigentlich nichts Interessantes gesehen zu haben. Ich wollte es wissen und bewarb mich für einen Testjob bei Nicole Braun von peoplefotografin.de. Ein Beauty-Shooting sollte begleitet werden. Mit meiner Erfahrung aus der Fotografie weiß ich ganz gut, wo welche Leuchte hingehört und welche Perspektive gut wirkt. Den Rest sollten angelesene Tipps richten, aber seht selbst: Das Video einzubinden habe ich mir ganz einfach vorgestellt. Bei irgend einer Community hochladen, Embed-HTML-Code holen und ab damit in den Blog. Aber natürlich HTML5 und kein Flash. Und SSL-verschlüsselt wie die gesamte netAction-Seite. Nur leider bietet keiner der üblichen Dienste beides auf einmal. Ich entschied mich für SSL und nahm Flash in kauf. Möglich macht das Vimeo. Leider sind die Videos dort nur in 720p und nicht wie bei YouTube in 1080p. Wer den Unterschied sehen will, schaue sich das gleiche …

Abi 2001

Das Abitur an der Großen Schule Wolfenbüttel ist lange her. Zumindest unseres, das war 2001. Kann sich noch jemand an die Webseite erinnern, die ich 1998 gebastelt und bis 2001 gepflegt habe? Nö? Egal. Aber unsere Fahrten lassen sich wieder ins Gedächtnis rufen. Gerade baute ich meine Sammlung der Abi 2001 Bilder. Könnt ihr euch runterladen und angucken. Eure Bilder und Filme würde ich gerne dazupacken, wenn mir jemand was schickt.

Abifilm 2002

Der Abi-Film vom Jahrgang 2002 der Großen Schule Wolfenbüttel feierte auf dem Ball am 15. 6. 2002 seine Premiere. Abifilm “Run for Abi” 2002 (55MB) Den Pavillon für Quake 3 Arena unbedingt gleich mit ansehen: www.netAction.de/pavillon

Pavillon für Quake 3

Anfang 2000 sollte ein Ne­ben­ge­bäu­de mei­ner da­ma­li­gen Schu­le ab­ge­ris­sen wer­den. Gera­de noch recht­zei­tig lief ich mit der Digi­cam durch den Pa­vil­lon und foto­gra­fier­te alle Ge­gen­stän­de, Textu­ren, De­tails. Mit einem Freund baute ich die Welt im 3D-De­signer nach. Dabei ha­ben wir auf eine vor­bild­ge­treue Um­setzung Wert gelegt. Auf der Pro­jekt­seite könnt Ihr den Pavil­lon run­ter­laden und be­treten. Not­wen­dig ist der Ego­shooter Quake III Arena von ID-Soft­ware oder des­sen Open­source-Ver­sion Open­Arena. Nach­trag Juni 2010: In den aktu­ellen Linux­dis­tri­bu­tion­en ist Open­Arena nach wie vor ent­hal­ten. Der Pavillon lässt sich also immer noch pro­blem­los an­zeigen.