All posts filed under: Film und Foto

Visitenkarten zum Falten

Für das Boot Ventus Maris habe ich Visitenkarten erstellt. Sie haben die übliche Länge von 5cm, allerdings nicht rechteckig, sondern quadratisch. Mit drei Knicken entlang aufgedruckter Linien wird aus der Karte ein Boot. Von außen zu sehen sind der Name Ventus Maris, der Typ Etap 26i und das Logo, die rote Ente. Nach dem Aufklappen kommen Kontaktdaten und ein Hinweis auf den Youtube-Kanal zum Vorschein. Der erste Entwurf entstand auf einer Wikipedia-Visitenkarte. Es heißt wie ein Boot, es sieht aus wie ein Boot, aber es schwimmt nicht.

Quartiermeister Kiezball

Für die soziale Biermarke Quartiermeister habe ich die Benutzerführung der Webseite programmiert, Produktfotos und Teamfotos aufgenommen und am Wochenende ein Event fotografiert. Beim Kiezball wurde für den guten Zweck gebechert und getanzt. Ein paar der Fotos gibts im Facebook-Post der Quartiermeister.

Hochzeitsreportage

Hochzeitsreportagen sind ein eigenständiges Gebiet der Fotografie. Als Assistent von Hochzeitsfotografen lernt man, auf welche Situationen es ankommt, denn ein Ringwechsel vor der Gemeinde lässt sich nicht wiederholen. Ich habe nie behauptet, dass ich das könnte und wusste nicht einmal, wie eine kirchliche Trauung abläuft. Trotzdem haben mich Ivonne und Alex beauftragt. Das Ergebnis ist: Von jeder wichtigen Situation konnte ich ein brauchbares Bild abliefern. Ein Profi hätte im Gegensatz zu mir sicherlich Tricks gewusst, wie er besser mit der Hochzeitsgesellschaft umgeht oder in kürzester Zeit beeindruckende Portraits vom Paar schießt.

Olympus micro Four Thirds im Studio

Die spiegellosen Systemkameras mit wechselbaren Objektiven gelten als klein und leicht bei einer beachtlichen Bildqualität. Ohne Blitz sind sie super unkompliziert. Ich wollte mit so einer Ausrüstung auch im Studio arbeiten, ohne wahnsinnig viel Technik auffahren zu müssen. Das Einmessen von Blitzen und Verlegen von Kabeln für Strom oder Auslöser kam nicht in frage. Bei Olympus ist das möglich. Zur Olympus OM-D E-M1 gehört der winzige Aufsteck-Blitz FL-LM2. Mit dem lassen sich andere Olympus-Blitze fernsteuern. Diese Funktion nenn Olympus RC mode. Dabei sind ein paar Dinge zu beachten. Das Licht direkt von der Kamera soll in der Regel keine Schlagschatten und hässlichen Reflexe im Bild werfen. Daher steht er stets auf Off. Trotzdem leuchtet er, um die entfernt aufgestellten Blitze zu steuern. Das ist leider im Bild zu sehen, besonders stark, wenn er auf Hi steht oder der Fotograf nah ans Objekt geht. Runterstellen auf Low mindert zwar das unerwünschte Licht um mehrere Blenden, bei schlechter Sichtverbindung zu den entfernten Blitzen wird er allerdings kaum noch empfangen. Die perfekte Lösung wäre ein Infrarot-Filter vor dem …

Model-Kartei-Stream

Die Model-Community Model-Kartei hat keine Webseite für Mobilgeräte, und auch auf großen Bildschirmen braucht man für die Navigation viele Klicks und viel Geduld. Deshalb habe ich in node.js eine alternative Oberfläche programmiert. (Quellcode) Die Seite hat selbst keine Datenbank, sondern holt sich die Daten von model-kartei.de. Oft werden die Daten von verschiedenen Seiten zusammengewürfelt und auf einen Blick dargestellt. Das funktioniert nur, wenn das Passwort von Model-Kartei eingegeben wird. Es geht leider nicht anders. Mein Ziel ist es, nicht nur die Favoritenbilder und Jobs, sondern auch alle Seiten der linken Navigation (Klick auf das Symbol ganz oben links), also Forenkommentare, Statusmeldungen und so weiter im MK-Stream gleichzeitig anzuzeigen. Dann muss nur runtergescrollt werden, um alle Neuigkeiten zu sehen. Leider funktioniert das nicht, weil model-kartei.de die Zeit der Bilder und Beiträge nicht in den Übersichten anzeigt. Das müsste sich eigentlich leicht ändern lassen, und dann ist MK-Stream eine richtige Timeline. Ihr könnt die Bilder eurer eigenen Sedcard liken. Das geht auf model-kartei.de nicht. Für Meinungen und Anregungen habe ich die Seite etherpad.netaction.de/p/mks eingerichtet. Pro-Tipp: Eine Sedcard-Adresse …

Photohackday 2013

Am letzten Wochenende war ich auf dem Photohackday 3. Google, Fotolia, EyeEm und ein paar andere luden Künstler und Programmierer ein, um das Wochenende zusammen zu basteln. Für mich klang das spannend. Es saßen also ein paar hundert Leute in Prenzlberg zusammen, überlegten, was sie bauen könnten und konstruierten Prototypen. Gestört wurde die Idylle eigentlich nur von den Veranstaltern. Zwei, die mit der kreativen Nutzung von Inhalten nichts zu tun haben, versuchten mit ihren Preisen die Ideen zu vernichten. Auf der einen Seite stand Google, das gerade erst RSS, CalDAV, XMPP, OpenID und ein paar andere wichtige freie Standards kaputt gemacht hat. Und auf der anderen Seite basiert das Geschäftsmodell vom übergebliebenen Fotoagentur-Dinosaurier Fotolia darauf, Bilder nicht weiterzugeben. Und wer brav gekaufte Bilder doch mal für seine Werbung bei Facebook oder in seinem freien Blog nutzen möchte, wird verklagt. Ich hätte mir Vorträge zu WordPress, Node.JS oder Wikipedia Commons gewünscht. Einfach Schnittstellen mit Potential. Leider war von Veranstalterseite nichts davon zu hören. Diese beiden Unternehmen, denen es hauptsächlich darum geht freien Datenaustausch und freie Medien …