Film und Foto
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Berlin Fashion Week 2012

Eine Art Neopren und darunter ein synthetischer Stoff, der an hoch­glän­zende Seide erinnert, von Kaska Hass

Die Welt ist schlecht, niemand versteht sie oder könnte sie retten. Daran werden wir nichts ausrichten und sollten wenigstens schöne Klamotten kaufen. Das erzählte Michael Michalsky auf der Berlin Fashion Week. Und: Er hätte viele Schwarze in seinen Shows, weil Weltoffenheit für ihn ein großes Thema sei. So nach dem Motto: Mir ist alles egal, aber so lange sich Diskriminierung fürs Image ausschlachten lässt, hole ich mir die Neger auf den Laufsteg.

Neben solchen Epic Fails gab es wie immer eine Menge zu bestaunen, zu bewundern sowie zu kopfschütteln. Ich legte einen Marathon hin und klapperte am Freitag von 11 bis 18 Uhr acht Messen ab. Im Green Showroom des Hotel Adlon zeigte Kasa Hass wunderbar ausgefallene Klamotten aus synthetischen Ökomaterialien. Bunt, glitzernd, ein Hauch von Sportlichkeit. Auf der gigantischen Premium warb das Ökolabel Blondes make better T-Shirts unweit von Michalsky. Die abartig witzigen Klamotten wurden seltsam präsentiert: Auf einem kleinen, unscheinbaren Tischchen lagen zusammengeknüllt die T-Shirts und Tank-Tops. Das regte definitiv zum Entdecken und Anfassen an.

Zum Schluss war ich noch Mareike von Format Favourites besuchen. Schöne Edel­klamotten in einem schön kaputten neuköllner Haus namens Wesen. Bei ihren neuen Oberteilen sind die Druckknöpfe links und rechts abwechselnd angenäht, so dass beim Schließen jede Menge Falten entstehen.

Berlinzeituhr auf der Capsule Show

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