Author: netAction

Alfa R36

The Alfa R36 router is no beauty but solid for uncommon conditions. It connects to many UMTS GSM networks and Wifis focusing on signal quality. The interface and feature list are outdated.

Digitalstrom in die Wohnung gelegt

Licht aus, Heizung an, auf zentralen Überwachungs-Bildschirmen die Wohnung steuern – das ist Hausautomation. Meine Installation beschreibe ich hier. Vier Konzepte Irgendwie müssen die Leuchten und Schalter und Antriebe und Melder verbunden werden. Im Idealfall so, dass von einem Punkt alles eingestellt wird, aber auch jeder Raum für sich alleine werkeln kann. Für die Datenübertragung gibt es vier Konzepte: Zentral zusammenlaufende Leitungen kommen ohne Datenbus aus. Meist geht von jeder Leuchte ein Kabel in den Sicherungskasten, der sogenannten Unterverteilung. Zu den Schaltern führen Klingeldrähte. In den Plattenbauten der DDR waren solche Systeme schon vor Jahrzehnten Standard. Für Erweiterungen werden allerdings ungenutzte Leitungen, Leerrohre oder Zwischendecken benötigt. Mit KNX wird heute noch im Grunde genau so gearbeitet. Um die komplette Schaltungstechnik zu ersetzen, reicht es nämlich, am Sicherungskasten zu schrauben. Flexibler geht es kaum. Datenkabel parallel zu allen Stromkabeln zu ziehen ist das übliche Verfahren in großen Neubauten. Dadurch lassen sich hohe Datenmengen zuverlässig verteilen, etwa um in hunderten Räumen Klimadaten bereitzustellen und abzufragen. Allerdings kann so ein RS485-Bus überall und sogar ungewollt gestört werden. Und …

Quartiermeister Kiezball

Für die soziale Biermarke Quartiermeister habe ich die Benutzerführung der Webseite programmiert, Produktfotos und Teamfotos aufgenommen und am Wochenende ein Event fotografiert. Beim Kiezball wurde für den guten Zweck gebechert und getanzt. Ein paar der Fotos gibts im Facebook-Post der Quartiermeister.

Hochzeitsreportage

Hochzeitsreportagen sind ein eigenständiges Gebiet der Fotografie. Als Assistent von Hochzeitsfotografen lernt man, auf welche Situationen es ankommt, denn ein Ringwechsel vor der Gemeinde lässt sich nicht wiederholen. Ich habe nie behauptet, dass ich das könnte und wusste nicht einmal, wie eine kirchliche Trauung abläuft. Trotzdem haben mich Ivonne und Alex beauftragt. Das Ergebnis ist: Von jeder wichtigen Situation konnte ich ein brauchbares Bild abliefern. Ein Profi hätte im Gegensatz zu mir sicherlich Tricks gewusst, wie er besser mit der Hochzeitsgesellschaft umgeht oder in kürzester Zeit beeindruckende Portraits vom Paar schießt.

re:publica 2016

Für mich war es die re:publica der Inspirationen, so viele Anregungen bekam ich. Für Fefe war es die Synchron-Twitter-Wichs-Dauerwerbesendung in Berlin. Für Sascha Pallenberg einfach nur ein riesen Filz. Die Sponsoren Microsoft, Daimler, Eyeo (Addblock Plus) und IBM waren natürlich völlig daneben. Es war schön zu sehen, wie die Besucher und Keynote-Speaker die Ideale dieser Firmen zerpflückt haben. An sich ist es toll, die Community so gefestigt zu sehen, andererseits erschreckt es mich jedes Jahr wieder, wie durchwachsen die re:publica mit Business-Kaspern und Marketing-Selbstdarstellern ist. Dieses Jahr gab es WLan, und auch O2 sorgte für ordentliches Netz. Das ist einen eigenen Absatz wert. Das Gelände wurde nochmals erheblich ausgedehnt. Diesmal gehörte ein ganzer Park beim Gleisdreieck mit zur bewirtschafteten Fläche. Im Zuge der Unter-Konferenz Fashiontech Berlin gab es einige spannende Mode-Designs zu sehen, zum Beispiel wirklich ästhetischen Schmuck mit LED-Beleuchtung. Leider gab es wie so oft im Design hinter der Fassade keinerlei relevante Anwendungen oder spannende Technik. Elektrotechnisch wurde nichts Brauchbares geboten. Bei Mode ist das aber auch nicht entscheidend, finde ich. Lars Weiler mit …

Morsen mit Stützrädern

Morsen habe ich mal gelernt, habe es dann wieder vergessen, habe es wieder gelernt, wieder vergessen, und dann das gleiche noch ein drittes Mal. Es ist nicht so schwierig, sich ein paar Wochen täglich hinzusetzen und das Gehör zu trainieren, möglichst schnell und fehlerfrei die Zeichen zu erkennen. Nur hält der Erfolg ohne regelmäßiger Praxis nicht lange an. Beim vierten Anlauf gehe ich dank moderner Technik einen anderen Weg: Ich starte direkt mit den realen Funkverbindungen, bis zu denen ich es bei den bisherigen Anläufen nie geschafft habe. Zur Unterstützung schließe ich einen Rechner ans Funkgerät an, der alle empfangenen Zeichen anzeigt, und in den ich meine Antworten direkt eintippe. Wenn ich ein Zeichen nicht schnell genug verstehe, ist das nicht schlimm, denn der Computer schreibt mit. Das Gehör wird gleichzeitig trotzdem geschult. Zur Abwicklung der Verbindungen verwende ich das bewährte Programm fldigi von W1HJK. Seit 2014 hat es einen Bayesischen Morse-Decoder von AG1LE. Am Rechner steckt ein Sound-Adapter mit USB-Anschluss. Fldigi verwendet Line In zum Decodieren und sendet zum Senden einen Sinus an Line …